Schon lange beschäftigt mich der folgende Impuls:

Was könnten hunderte oder tausende Menschen
aus dem Pioneers of Change Netzwerk bewirken,
wenn sie gemeinsam für ein Ziel aktiv werden?

Was wäre, …

  • Wenn wir unser Engagement auf einen „Akupunkturpunkt“ im gesellschaftlichen System richten würden?
  • Wenn wir gleichzeitig an vielen Orten eine gemeinsame Aktion durchführen würden?

Was können wir gemeinsam bewegen?

Ideencontest anlässlich Online Summit 2019

Wir haben aufgerufen, uns Ideen für kollektive Aktionen zu senden und binnen zwei Wochen knapp 200 Einreichungen bekommen, eine Freude!
Du findest die Liste aller Einreichungen hier:
Wir sind derzeit beim Evaluieren der Ideen und wollen eine Auswahl zur Abstimmung geben – im Sinne „worauf haben wir kollektiv Lust / was würden wir gerne machen“?

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„Wege in die Zukunft“.

Gesellschaftliche Akupunktur?

Übrigens: Die Metapher von Akupunkturpunkten für gesellschaftliche Systeme wird oft vom genialen Otto Scharmer benutzt, lies z.B. seinen englischen Artikel hier oder den Beitrag hier.
Den Begriff der „sozialen Akupunktur“ gibt’s auch in der Kunstwelt, so z.B. von  Darren O‘Donnell, wo er bewusst wunden Punkten der Gesellschaft ansetzt. Mit Kunstaktionen will er nicht nur auf Probleme aufmerksam machen, sondern sie auch lösen (lies zB. mehr hier).

Danke für deine Idee oder dein Kommentar!

Wir sind gespannt auf die Ideen! Wenn genug gute Ideen zusammenkommen, dann werden wir eine Seite aufsetzen, wo wir gemeinsam „voten“ können. Und dann könnten wir rund um den Summit ein Experiment starten mit kollektiven Aktionen.
Wir sind gespannt!

Danke, wenn du deine Idee in das Formular einträgst oder im Kommentarfeld unten hinterlässt!

Martin Kirchner ist Mitgründer der Pioneers of Change in Österreich

PS: Lust auf Action?

Komm zum Community Action Day!

2019-06-05T10:37:20+00:00

9 Comments

  1. Martin Kirchner
    Stefan Roth 11. Februar 2019 at 14:59 - Reply

    Ich möchte, dass Technologien und Konzepte, die dem Menschen dienen, umgesetzt werden. Dazu haben wir die Zukunftsgenossenschaft gegründet. Gemeinsam investieren wir in Projekte. Wir sind Investoren, Kunden und Vertriebspartner in einem. Das Teile und Herrsche Prinzip lösen wir dadurch auf. Auch Projektinhaber müssen sich nicht fürchten über den Tisch gezogen zu werden.
    Trage Dich in unserem Mitgliedersystem ein und bleibe auf dem Laufenden. https://zukunftsgenossenschaft.net/lpr86927l1262b163
    Viele Grüsse
    Stefan, Mitinitiator und Geschäftsführer Zukunftsgenossenschaft SCE mbH

  2. Martin Kirchner
    Yanna 8. Februar 2019 at 22:58 - Reply

    Tolle Idee, eine Aktion gemeinsam an vielen Orten umzusetzen!
    Habt ihr schon von „Urlaub vom System“ gehört?

    Hier wird demnächst nicht nur einmalig sondern regelmäßig zu Aktionen mit ähnlichem Hintergrund eingeladen.
    „Wir wollen Dich zu einer Art online Fight-Club einladen, wo wir durch wöchentliche Aktionen unsere direkte Umwelt beeinflussen. Je mehr wir werden, desto größer der Effekt. Das Problem: Weltweit werden Ressourcen übernutzt, Rohstoffe ausgebeutet und der Klimawandel schreitet voran. Paradoxerweise, geht trotzdem jeder seinen gewohnten Alltag nach. Weil wir aber dadurch den Ast absägen, auf dem wir sitzen, müssen wir ins Handeln kommen.“
    https://urlaub-vom-system.de/

    Wer mitmachen möchte, hinterlässt eine Email-Adresse und bekommt dann jeweils eine Aufgabe per Mail zugesendet.

  3. Martin Kirchner
    Christoph Walther 6. Februar 2019 at 20:38 - Reply

    BANKRUN

    Der Glauben daran, das Geld etwas Wert ist muss schwinden. Ein neues Finanzsystem muss her. Nur dann besteht überhaupt eine Chance die globale Machtverteilung zu ändern.

    BANKRUN bedeutet, dass wir alle unser Geld von der Bank abheben, und gleichzeitig fast alle Geldautomaten besetzen (so tun als ob man was abhebt reicht aus) und den Leuten die hinter uns warten, Panik machen. Ihnen sagen, dass es bald kein Bargeld mehr gibt, dann haben die auch gleich alles ab und DAS KARTENHAUS FÄLLT ZUSAMMEN

  4. Martin Kirchner
    Helmut Gruber 4. Februar 2019 at 13:41 - Reply

    Ich arbeite schon länger für den Verein Option 2.0 – Plattform zur Stärkung der Zivilgesellschaft – ehrenamtlich an einer Plattform, die Menschen zu einem sozialen Engagement inspiriert und die Umsetzung innovativer Ideen im allgemeinen Interesse ermöglicht. Es ist schwer neben der Erwerbsarbeit ein soziales/ökologisches Projekt ausreichend voranzutreiben. Das wirkt entmutigend und verleitet dazu, es irgendwann einfach sein zu lassen.



    Es ist unheimlich schade um all die guten Ideen und Lösungen, die zwar in den Köpfen der Menschen sind, aber deshalb nur teilweise oder nie realisiert werden!

    Die Antwort auf dieses Dilemma ist http://www.PATRON4change.org

    Wie genau alles funktioniert, wird in diesem kurzen Erklärvideo (2:17) gezeigt: http://www.bit.ly/ErklaervideoPATRON4change

    Mehr Infos zur Plattform gibt es auf http://www.patron4change.org/about und http://www.patron4change.org/faq

    Das war unser erster Newsletter von 8. Jänner 2019: http://www.bit.ly/NEWS4change1stEdition
    Anmeldung: https://patron4change.org/news/

    Wir sind nun mit der Herausfoderung konfrontiert, dass wir mit unserem Angebot bekannter werden müssen, damit die Plattform auch genutzt wird und so richtig in die Gänge kommt.

    Bis dato wurde die gesamte Arbeit ehrenamtlich neben der Erwerbsarbeit geleistet und der Prototyp komplett aus privaten Mitteln realisiert. Das Konzept sieht vor, dass sich PATRON4change als Nonprofit-Projekt des Vereins über Provisionen selbst erhält. Mehr Infos dazu gibt es hier: https://patron4change.org/faq-post/ihr-nehmt-geld-ein-und-seid-ein-nonprofit-projekt/
    Wenn wir unsere Kraft und unsere Ideen für eine lebenswerte Zukunft auf PATRON4change bündeln würden, könnten wir sehr viel gemeinsam erreichen.

  5. Martin Kirchner
    ute 2. Februar 2019 at 9:49 - Reply

    Hallo,
    eine Idee für eine Aktion fehlt mir noch, aber mich beschäftigt etwas sehr, was ich rundherum in Initiativen und Vereinen, in denen ich aktiv bin bemerke. Vielleicht ein Akupunkturpunkt: Verantwortung übernehmen und Verlässlichkeit. Es ist nicht, dass ich denke, dass sich zu wenige Menschen engagieren für das Große Ganze, sondern dass Engagement häufig zu starke Flügel und zu wenig Wurzeln hat – auch über einen vereinbarten Zeitraum Verantwortung zu übernehmen und verlässlich dafür einzustehen … das hat auch mit Fokussierung und Verlangsamung zu tun – nicht nur für individuelle sondern auch gesellschaftliche Ziele.
    Auch ich stehe am Anfang, genieße die positive Kraft, die dann doch immer wieder in spannenden Projekten entsteht, aber leider in der Umsetzung auf zu wenigen häufig überforderten Beinen.
    Auf jeden Fall freu ichmich auf eine gemeinsame Aktion damit die wenigen Beine zusammen eine feste Säule bilden und viele weitere Säulen anziehen!

    • Martin Kirchner
      Romana Schaile 26. Februar 2019 at 11:58 - Reply

      Initiativen und Vereine: hier wünschte ich mir, wenn es auch sehr unterschiedliche Unternehmungen hier gibt, es würde ein Netzwerk zum Austausch von Ressourcen geben.

      Wieviele Menschen haben einen Verein gegründet und das was an Spenden reinkommt, geht für Administration, Bestechungsgelder und anderes drauf?

      Bestechungsgelder: in einem Kenia-Urlaub habe ich jemanden eine Schulausbildung finanziert. Wieder zu Hause tauschte ich mich mit einer Frau aus, die für den Urlaubsort Geld- und Sachspenden sammelt, die dort Straßenkindern ein Zuhause geben möchte und sich für insbesondere auch beschnittene Mädchen einsetzt. Dabei erzählte sie, dass viel von dem was sie runterschickt, was teils mit dem Flieger auch nicht gerade kostengünstig ist, von korrupten Beamten einbehalten wird. Und Korruption ist leider nichts Seltenes: https://www.transparency.de/ueber-uns/was-ist-korruption/, Deutschland: https://www.transparency.de/ueber-uns/was-ist-korruption/, Kenia: http://www.taz.de/!5547350/, Auf einer Plattform könnten Vereine beispielsweise suchen und bieten: Nutzung Räumlichkeiten, gemeinsame Transporte, Rechtliche und steuerliche Hilfen…

  6. Martin Kirchner
    Johann Tesch 1. Februar 2019 at 21:41 - Reply

    Wenn sich Tausende der Netzwerk-Mitglieder verpflichten ab sofort jeden Menschen den sie begegnen liebevoll, respektvoll und wie einer Schwester oder einem Bruder zu begegnen, dann verändert das mehr als jede äußere single point action. Und natürlich nicht nur an einem Tag sondern einfach für immer. Mir ist klar, dass das eine Herausforderung ist aber mit etwas gutem Willen ist das möglich. Vor allem, wenn man versteht, dass wir auf der spirituellen Ebene alle gleich sind.
    Was würde das bewirken? Mehr Harmonie zwischen Menschen, die Beispielwirkung multipliziert automatisch und vor allem Kinder würden sich auf natürliche Weise genauso verhalten, wie sie es von den Erwachsenen sehen. Derjenige der liebevoll und respektvoll mit anderen umgeht fühlt sich gut und jene die die Liebe und den Respekt empfangen ebenso. Das ergibt schon eine enorme Multiplikationswirkung, wenn wir davon ausgehen, dass wir im Schnitt täglich nur 20 Menschen begegnen.

    • Martin Kirchner
      Mischa Altmann 11. Februar 2019 at 14:14 - Reply

      Ich hab grad einen Eintrag eingereicht:

      Eine Schweigemeditation an Orten nahe von Politikern veranstalten (zB vor Büros/Wohnungen) und Politiker einladen teilzunehmen. Hier geht’s um Austausch auf Herzebene und weniger um Argumente und Diskussionen. Anschließend könnte sich uU ein Dialog ergeben. Je nach Resonanz, könnte daraus eine regelmäßige Meditation werden.

      Was braucht’s?
      Orte zu finden
      Mut sich als alleine oder auch gemeinsam hinzusetzen
      Offenheit und absolute Gewaltverzicht

      Mögliche Wirkung?
      Resonanz in der Gesellschaft
      Aufzeigen anderer Möglichkeiten zum Austausch
      PolitikerInnen vermenschlichen
      ein neues Miteinander entwickeln

  7. Martin Kirchner
    Bernd Hückstädt 1. Februar 2019 at 16:14 - Reply

    Gradido in die Welt bringen:
    Gemeinsam transformieren wir das Geldsystem.
    Im bestehenden Schuldgeldsystem ist wirklicher Wandel vom System her unmöglich. Wir brauchen eine nachhaltige Transformation des Geldsystems hin zu einer Natürlichen Ökonomie des Lebens. Gradido bietet ein Grundeinkommen für jeden Menschen, ein großzügigen schuldenfreien Staatshaushalt für jedes Land und einen eben so großzügigen Ausgleichs- und Umweltfonds. Nach der Transformation sind all die positiven Initiativen und Projekte, die jetzt meist noch am Geld scheitern, mit Leichtigkeit erreichbar. https://gradido.net

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