Klimawandel gibt es nicht

“CO₂ ist doch gut!”

“Das Klima können wir ja gar nicht verändern.
Und Greta Thunberg ist eine manipulierte Marionette der Ökomafia!”

???

In letzter Zeit bin ich zunehmend damit konfrontiert, dass mir Menschen lange Nachrichten mit “alternativen Fakten” und “Aufklärungs-Videos” schicken.

Mein wichtigster Punkt dieses Beitrags ist:

Wir können uns mit einer Debatte über “Klimawandeltheorien” wunderbar ablenken, selbst Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden. Ich richte mein Leben auf Ressourcenbewusstsein, Frieden, Liebe zur Natur, … aus und engagiere mich – mit oder ohne Klimawandel.

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Auf den Punkt gebracht vom Kabarettisten Marc-Uwe Kling:

Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun,
aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden,
dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt,
dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann,
dass die Flüsse nicht mehr giftig sind,
dass Autos weder Krach machen noch stinken und
dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen.
Da würden wir uns schon ärgern.

Und doch hat es auch eine Wirkung, welche Geschichte wir uns erzählen über den Wandel in unserer Welt.

Also …

Wie geh’ ich um mit “Klimawandel-Skepsis”?

Vor zehn Jahren habe ich für das “Klimabündnis” gearbeitet – und mich eingehend mit kritischen Perspektiven auseinandergesetzt. Mehrmals hatte ich Gelegenheit, verschiedene “alternativen Fakten” persönlich zu besprechen mit Helga Kromp-Kolb, der führenden Klimaforscherin Österreichs.

Mein Schluss: Ich glaube den Expert*innen wie Helga dass der wissenschaftliche Konsens zum Klimawandel weitgehend stimmt. Ja, letztlich stellt sich die Fragen: ” Wem vertraue ich?”

Hilfreich ist für mich, was Charles Eisenstein dazu sagt:

Charles Eisenstein über Klimawandel

Das neue Buch von Charles “Climate – a new Story” kommt jetzt auf Deutsch heraus.

Sein Interview beim Pioneers of Change Summit hat viele Menschen bewegt und über 100 Kommentare erhalten: Interview anschauen.

Nikola Winter hat sein neues Buch “Climate- a new Story” übersetzt
und schrieb mir auf meine Frage nach Charles’ Haltung zu Klimawandel-Skepsis:

Charles wendet ein ganzes Kapitel auf, in dem er versucht herauszufinden, was stimmt und was nicht und wie es um den menschengemachten Klimawandel steht.

Er verfolgt gewissenhaft die Argumente der Klimawandel-Warner und dann die Antworten der Klimawandel-Leugner, dann die Entkräftungen und die Entkräftungen der Entkräftungen usw.

Auf welche Informationen verlassen wir uns?

Er schreibt, dass er auf rein rationalem Weg auf keine Lösung kommt, nicht einmal mit dem wissenschaftlichen Hintergrund, den er selber ja hat. Aber man muss sich dann letzten Endes doch immer auf Informationen verlassen, man kann sie nicht bis zum Ende selber nachprüfen.

Und überhaupt geht es nicht nur um die Erderwärmung, sondern um die Zerstörung der Umwelt allgemein, um die Sicht auf die Erde als Ressourcenhaufen stall als eigenständiges, lebendiges “Wesen”.

Die Wissenschaft kritisch hinterfragen

Und dann schreibt er, wenn er nicht rein nach den Argumenten gehen kann, dann muss er fragen, wem er trauen kann. Er schreibt, dass die Wissenschaft als Instanz durchaus kritisch zu hinterfragen ist, und zwar ständig, aber dass er im Zweifelsfall glaubt, dass die Wissenschaftler ihre Arbeit gewissenhaft machen.

“Here, in short, are two non evidentiary reasons to believe in anthropogenic climate change: faith in the institution of science, and the bad company of those who doubt it’s happening.”

“Bad Company” … wem vertraue ich?

Und dieses letzte Zitat resoniert bei mir sehr stark: unter den “Klimawandel-Skeptikern” sind so viele, die teilweise wie Trump die Interessen der Kohle- und Erdölindustrie vertreten und teilweise auch Verschwörungs-Ideologien verbreiten, die ich vielfach bedenklich finde.

Dann irritiert mich, dass ich am Rande meiner Filterblase auf Facebook mitbekomme, wie zum Beispiel sogar die feministische Wissenschaftlerin Clauda von Werlhof versucht, Greta Thunberg von anderen Sichtweisen zu überzeugen… mit scheinbar logischen Argumenten (im Stil von “aber Pflanzen brauchen doch CO2, also wo ist das Problem”), die ich aber echt verkürzt finde.

Da halte ich mich eben lieber an Helga Kromp-Kolb, die ich persönlich kenne und einfach unglaublich schätze. Oder auch an andere meiner Held*innen, die ich beim Online-Summit genau zum Thema “Umgang mit Klimaskepsis” interviewen konnte, z.B. Transition Town-Gründer Rob Hopkins, Plant for the Planet-Gründer Felix Finkbeiner oder Fridays for Future – Initiatorin Luisa Neubauer.

Also antworte ich den wohlmeinenden Menschen, die mich mit Infos zu alternativen Sichtweisen auf Klimawandel & Co beglücken mit Faktenchecks (wie hierhier oder hier).

Jedenfalls finde ich:

Eine Diskussion im Sinne von “wer hat recht” ist kaum fruchtbar!

Wenn ich andere als “Klimawandelleugner” schubladisierte, dann schafft das auch Trennung. Da macht es viel mehr Sinn, wenn wir auf das Gemeinsame schauen und das was wir tun können, ganz egal, ob wir an menschengemachte Klimaveränderung “glauben”. Und was eine Fixierung auf “CO2-Vermeidung” übersteigt.

Dann werden wir uns sicher meist einig, dass wir achtsamer mit uns und miteinander und mit der Erde umgehen wollen.

Und wir können einander fragen: was tust du, was tue ich, was tun wir konkret? Wie tragen wir ganz praktisch bei zu einem “Guten Leben für Alle”?

Jede und jeder von uns kann etwas verändern!

In meinem Blog-Beitrag über unseren Circle of Influence hab ich darüber geschrieben, wie wir unseren Fokus verändern können …

  • weg vom “News-Konsum” und hin zum aktiven Gestalten …
  • weg von “man sollte” – und hin zu “ich kann”!

Den Mut haben dein Potential zu leben.

Am Ende unseres Lebens bedauern wir ja nicht “ich war zu wenig informiert“, sondern, dass wir nicht den Mut hatten, unser Potenzial zu leben.

Vielleicht sind diese Worte jetzt ein kleiner Impuls, dich aufzumachen und deine Möglichkeiten zu erkunden. Vielleicht magst du dich einer Gemeinschaft anschließen von gegenseitiger Unterstützung? Dann möchte ich dir gern unseren Online-Kurs Be.Come ans Herz legen.

Oder für einen großen Entwicklungssprung das Jahrestraining Lead the Change.

Charles Eisenstein sagt auch:

Wir können ein Paradies auf Erde haben, wenn wir nur den Ruf erkennen. Die ökologische Krise ist so ein Weckruf und nicht irgendein Problem, das es zu überwinden gilt, um weiterzumachen wie bisher.

In diesem Sinne … lasst uns innehalten und auf den Ruf erkennen – und unser Potenzial entfalten 🙂

Was denkst du dazu?

Bitte hinterlass mir ein Kommentare weiter unten! Ich freu mich darüber!

Martin Kirchner ist Mitgründer der Pioneers of Change in Österreich

Wir haben noch 3 Plätze für unser Jahrestraining zu vergeben.

2019-10-03T21:14:36+02:00

19 Kommentare

  1. Sascha Tscherni 9. Oktober 2019 um 21:05 Uhr - Antworten

    Irgendwie geht es doch irgendwo schon auch um Fakten und nicht um verschiedene Meinungen. Das kommt in diesem Artikel gut zur Geltung (ich weiß, er wurde schon erwähnt):

    https://www.rubikon.news/artikel/der-klimaschwindel?fbclid=IwAR21lxw6BAqxqeZ8UD2PTfyYUWQKgwKGb7rtsoZe-ivAPoX73rs9rI3G9Pw

  2. Sonja Renner 8. Oktober 2019 um 13:23 Uhr - Antworten

    Danke für die tollen Beiträge. Ich sehe es auch so wie Christoph Walther, dass es mit dem Klimawandel und der daraus folgenden Angstmacherei und der Co2 Steuer wieder um das Geschäft und somit um die Macht geht, die sich einige wenige auf diesem Planeten erhalten möchten , und denen es nicht um unser Wohlergehen geht.

    Mit 16 Jahren habe ich bereits sehr genau über Atomenergie und die Folgen Bescheid gewusst. Das ist 46 Jahre her! Seit damals verhalte ich mich so umweltbewusst wie möglich und jetzt mache ich es noch besser als früher! (vegetarische essen, ein Hochbeet, wenig Autofahren, wenig konsumieren, ganz selten fliegen usw.)

    Also ist mein Fokus für etwas zu sein und nicht der Angst anzuhaften, denn da war ich früher. Ich hatte früher wirklich Angst. Angst vor den Atomkraftwerken, Angst vor den Waffen, Angst ….Angst.
    Angst ist nicht mehr mein Begleiter!! Angstmacherei ist ein hervorragendes Geschäftsmodell!!!

    Dass Wissenschafter auch gekauft sein können, ist mir in der Klimawandeldebatte klar geworden. Und mit welchen Worten Menschen, die etwas hinterfragen, abgestraft werden, ist wirklich schlimm. Sofort bist du ein “Verschwörungstheoretiker, ein Klimaleugner”!
    Bitte macht euch auch Gedanken mit welcher Sprache gearbeitet wird.

    Ich bin für unsere Umwelt, für unseren Planeten, für das Wohl der Menschen, einfach für das Gute!!
    Aber ich erlaube mir zu hinterfragen, wie die Mainstream Medien arbeiten. Ich erlaube mir auch anders zu denken!!!

  3. 7. Oktober 2019 um 17:49 Uhr - Antworten

    Als mein Vater in den 80er Jahren Haus gebaut hat, musste er einen Schutzraum einplanen! Falls es zu einem Atomkrieg kommt! In meiner Kindheit wurde uns erklärt, dass Haarspray unsere Ozonschicht kaputtmacht und wir dann alle Krebs bekommen oder zumindest ständig Sonnenbrand, jetzt heißt es: Klimawandel – wir müssen alle sterben! Achja! Islamischer Terror – Wir müssen alle sterben! war irgendwo dazwischen! Angst ist ein Hauptwerkzeug um den Status Quo zu erhalten. Deshalb sehe ich die Angst vor dem Klimawandel sehr skeptisch – Es muss jedem klar sein, dass Atombomben, Umweltzerstörung, Terror, Klimawandel, Artensterben uvm. Symptome sind. Die krankmachenden Ursachen bleiben dank des “Theorie und Gegentheorie” Prinzips von dem wir uns alle sehr gern einfangen lassen im dunkeln und es kann alles so weitergehen wie bisher

  4. Renate Sanyang 7. Oktober 2019 um 0:05 Uhr - Antworten

    DANKE für diese Möglichkeit des Austausches, finde es sehr interessant, die Beiträge zu lesen!
    Bin zur Zeit im “Öko-Strom-Geschäft” tätig und finde die Argumentationen wertvoll und berechtigt.
    Herzlichen Dank, Renate

  5. Bertram 6. Oktober 2019 um 17:22 Uhr - Antworten

    Ich glaube, man muss sie Ebene des “Wer hat recht?” velassen. Damit kommen wir überhaupt nicht weiter. Ich mache die Erfahrung, dass, auch wenn meine Gesprächspartner die große Wahrscheinlichkeit akzeptieren, dass in ca. 11 Jahren ökologische Kipppunkte erreicht sein werden mit einem Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 3 Meter, dass dieses sie merkwürdig unberührt lässt und sie sich vom “business as usual” kaum abbringen lassen. Das frustriert mich einerseits total.
    Andereseits zeigt das mir, dass mit Schreckensszenarien, und seien sie noch so glaubwürdig, nicht wirklich Veränderungsenergie erzeugt werden kann.
    Mich hat der Gedanke aus dem Onlinekurs “Welt im Wandel” sehr inspiriert, dass alles Leben von einem Ursprung herkommt- nennt es Schöpfung, nennt es Urknall,völlig egal- dass wir mit allen Formen des Lebens zutiefst verwandt sind.
    Und wenn ich mich an den Blumen in meinem Garten erfreue, in einen knackigen Apfel beiße oder unvermutet ein Igel vor mir aus dem Gebüsch auftaucht, dann gelingt es mir bisweilen, mich so verbunden zu fühlen mit der Schönheit der Natur, dass es mir ohne Anstrengung ein Herzensanliegen wird, dass diese Schönheit bewahrt wird und auch meine Kinder und Enkel diese noch erleben dürfen.
    Ich glaube, das ist der Weg, auf dem wir am ehesten die Herzen unserer Mitmenschen erreichen, und auf die Herzen wird es ankommen.
    Jedenfalls versuche ich seither, das Thema Klima weniger unter dem Aspekt von potentiellem Schrecken und Einschränkung zur Sprache zu bringen, sondern daraus ein Fülle- Thema zu machen. Und erst wenn wir Menschen in unserer eigenen Fülle sind, werden wir bereit sein, uns mutig auf Veränderungsprozesse einzulassen, die natürlich zunächst sich nach Verzicht anfühlen können, die uns aber – so hoffe ich- in andere bereichernde Lebenserfahrungen führen können.

  6. Marius Schäfer 6. Oktober 2019 um 12:07 Uhr - Antworten

    Lesenswerter Beitrag zur Auseinandersetzung zwischen den Wissenschaftlern Michael Mann und Timothy Ball.

    https://www.rubikon.news/artikel/der-klimaschwindel

  7. felix kühnie 6. Oktober 2019 um 10:06 Uhr - Antworten

    Die Klimafrage wird von den Politikern ignoriert, weil sie unbequeme Wahrheiten zutage bringt. Mit der Gewissheit der umfassenden Zusammenhänge wird vor allem die noch immer ungebremste Naturzerstörung zur grossen Herausforderung. Ahnungslos und schleichend hat die Missachtung der natürlichen Vorgänge in der Lebensgrundlage begonnen. Mit der Einführung der Landwirtschaftlichen Bodennutzung durch das Umpflügen der Humuswurzelschicht sind die für das Pflanzenwachstum lebensnotwendigen Kleinlebewesengemeinschaften zerstört worden. Darauf folgten die Monokulturen im grossen Massstab mit den überdimensionierten Agrarmaschinen, die diese bereits beschädigte Humusschicht festgewalzt und verdichtet haben, sodass das Regenwasser nicht mehr versickern konnte. Es fliesst jetzt weg und schwemmt einen Teil der fruchtbaren Schicht mit. Dadurch werden die Grundwasservorräte verändert, und damit die Verdunstung, die Regenwolkenbildung und die Niederschlagsmen- ge. Gewässer wurden begradigt oder eingedohlt, Hecken gerodet, Blumenwiesen durch Viehweiden oder monokulturelle Fruchtflächen ersetzt. Der Lebensraum von Insekten, Schmetterlingen, Bienen, Vögeln und Feldermäusen ging verloren, obwohl vor allem Bienen notwendige Helfer sind bei der Be- fruchtung der Pflanzen. Verstärkt wurde dies noch durch den Einsatz von Chemie, weil angeblich die Schädlinge bekämpft und das Wachstum gefördert werden mussten. All das verursachte eine unkon- trollierbare Kettenreaktion mit letztlich auch verändertem Klima und und und . . . Noch ist die Landwirtschaft im Würgegriff der Geldgier von «mehr, schneller und billiger». Inzwischen haben wir zwar billigere Lebensmittel, aber von schlechter Qualität und erst noch gewürzt mit einem unkontrollierbaren Giftmix. Diese Giftrückstände gelangen in die Humusschichten, in das Grundwasser, und später in die Meere. Das eingesparte Geld wandert jetzt zu den Ärzten infolge krankmachender Ernährung. Die Nimmersat- ten können jetzt mehr Fleisch essen dank sträflich lebensverachtenden Massentierhaltungen. Fazit: Die aktuelle, monokulturelle Agrarwirtschaft ist gesteuert von einem fragwürdigen, egozentrischen Geldsy- stem, und das hat zu tun mit der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen. Die Menschheit hat sich durch ihre Gier, angetrieben im hektischen Hamsterrad, in eine Sackgasse manövriert. Die Klima- debatte mit den akribischen Statistiken und Modellrechnungen ist lediglich ein intellektuelles, gesell- schaftspolitisches Ablenkungsmanöver und ignoriert die wahren Ursachen der Naturzerstörung. Konfe- renzen werden einberufen und neue Gesetze verabschiedet. Man hat etwas getan, aber die Plünderung der Natur geht munter weiter. Das Klima kennt jedoch seit Urzeiten nur Veränderungen, durch die menschlichen Eingriffe jetzt etwas schneller. Es sind keine einzelnen Übeltäter auszumachen, sondern die Menschenfamilie als untrennbarer Teil der Schöpfung ist gesamthaft verantwortlich für die Missachtung und Plünderung ihrer eigenen Lebensgrundlage. Die rücksichtslosen Regenwaldrodungen sind weitere Schandtaten an der Schöpfung, denn sie sind für immer verlorene Paradiese. Es gilt jetzt, mit der Umkehr aus der Sackgasse den Gang des Lebens in der Gesamtheit wieder ins Lot zu bringen. Die Verringerung von Übeln bringt nur die Verlangsamung der Zerstörung, aber keine wirksame Heilung. Auch keine noch so raffinierte Technik, deren Nebenwirkungen nicht abschätzbar sind, kann das Desa- ster flicken, obwohl noch immer der blinde technische Machbarkeitswahnsinn blüht. Die Befreiung aus den Fesseln der Finanzdiktatur erlaubt neue Auswege mit dem Übergang zu einer kooperativen Liebe zur Mutter Erde.Verschiedene Studien zeigen, dass eine Landwirtschaftliche Vielfalt in Form von sanfter, naturnaher Agroforstwirtschaft doppelt so viele Menschen ernähren kann, wie heute leben, und erst noch gesunde Nahrung liefert und sinnvolle Arbeitsplätze schafft. Angefangen mit dem Anpflanzen von Bäumen und Hecken in grossem Umfang, der Schaffung von natürlich belassenen Gewässern und von Blumenwiesen. Dadurch kann sich wieder die lebensnotwendige Humusschicht mit den komplexen Klein- lebewesen-Gemeinschaften heranbilden. Artgerechte Tierhaltung und -nutzung sind ebenso Teil der landwirtschaftlichen Lebensgrundlagen. Ihr Dung ist in der richtigen Menge notwendig für die Wieder- belebung von Humusschichten, die mit der Anreicherung von Würmern, Kleinlebewesen, Mikroorgan- ismen und Pilzen zu mehr Biomasse und Artenreichtum führen, und dadurch wieder für Insekten und Vögel Lebensräume schaffen, und saubere ausgeglichene Grundwasservorräte ermöglichen und vieles mehr. Ein in der Natur selbstverständlicher Rückkoppelungseffekt wird wirksam. Voraussetzung ist kompromisslose Abstinenz von Giften und Wachstumsbeschleunigern. Das Naturgeschehen ist kooper- ativ organisiert und ausgestattet mit Selbstorganisations- und Selbstheilungskräften allen Lebens, das sich in Jahrmillionen im Tempo der Evolution herangebildet hat. Veränderlichkeit ist hier Lebensinhalt. Eingriffe im Zweifelsfall unterlassen oder wenn, dann sanfte, unterstützende Hilfen, denn das unberührte Leben handelt besser, weil es den «Überblick» hat. «Fleissige Arbeit macht den Garten arm», ein Sprichwort, das auch für die Landwirtschaft gilt. Ab und zu ist die Hängematte angesagt. Indem wir die Natur gewähren lassen, verrichtet ihr Kreislauf ohne menschliches Zutun die Hauptarbeit, allerdings in der Geschwindigkeit des Lebens (Zellbildung). Säen, mit Einfühlungsvermögen und Gewährenlassen pflegen, und ernten. Daraus ergeben sich von selbst wieder gesunde Nahrung, lokale Produktion und Verteilung. Allerdings lassen die langfristigen Auswirkungen infolge der Wachstumsgeschwindigkeit auf sich warten, besonders das Einpendeln des Klimas.
    Das und vieles mehr ist in meinem buch ausführlich beschrieben: Das verlorene Paradies – Das neue Paradies / Felix Kühnis, amazon.de

  8. K-H Bender 4. Oktober 2019 um 21:59 Uhr - Antworten

    Hallo,
    bin auch eher skeptisch, was den menschengemachten Klimawandel anbelangt. und : Ich weiss es nicht sicher. Bin da einer Meinung mit Carles Eisenstein. Ich war demonstrieren, wollte aber nicht gegen den CO2 Austoss demonstrieren, sonder für mehr Umweltschutz, Systemänderung, vernünftiges und nachhaltiges Leben usw. Ich spüre viel Aufbruchstimmung bei den Jüngeren. Das war bei uns -in den Achtziger Jahren und danach- auch so auf den Friedensdemos…Was ist draus geworden: Wir geben 40 Milliarden für die Rüstung aus . Tendenz steigend und führen Kriege in anderen Ländern. Vielleicht deshalb meine Skepsis. Die sogenanten Macht- und Interessens- Eliten weden sich nicht einfach so von ein paar Millionen Demonstranten umstimmen lassen. Mein Ansatz ist daher auch eher eine persönliche und spirituelle Weiterentwicklung. Was könnte man sonst tun?
    ..und ich finde es richtig schön, hier solche Beiträge zu lesen. Auf Facebook hab ich schon auch was geteilt…aber das führt meist zur Teilung und fruchtlosen Diskussionen…

  9. Stefan 4. Oktober 2019 um 11:55 Uhr - Antworten

    Danke, Martin, für Deine Anregungen in dieser schwierigen “Diskussion”. Sie helfen, die Polaritäten zu erkennen und zu überwinden, ebenso die (Ab-)Spaltungen in und um uns. Die Dualität (gem. Definition von Armin Risi) scheint mir das “Kernproblem” zu sein – die Abspaltung von der Einheit, von dem All-Einen, also auch von der “Wesenhaftigkeit” der Erde. Wenn ich als Individuum von meinem eigenen, wahrhaftigen inneren Kern abgespalten bin, lebe ich in Angst, im Mangel-Bewusstsein, es “fehlt” immer irgend etwas, vor allem die Sinnhaftigkeit meines eigenen Lebens. Dieses Unwohlsein versuche ich in der “äußeren Welt” zu kompensieren, ein hoffnungsloses Unterfangen. Also beginne ich, meine eigene innere Welt “in Ordnung” zu bringen und siehe da: plötzlich erscheint mir die “äußere Welt” in völlig neuem Licht!

  10. Roland Becker 4. Oktober 2019 um 10:14 Uhr - Antworten

    Liebe Heidemarie,
    ich kann mich deiner Meinung nur anschließen. Das Leben ist sehr komplex und alles steht irgendwie in einem Zusammenhang. Trennung gibt es nicht. Mir hat mal jemand das Wort “Gott” erklärt: Ganz Ohne Trennungs Täuschung. Ich bin Teil des Ganzen und somit bin ich Teil des Klimawandels. Dessen bin ich mir bewusst und fange an, mir meinem Tun bewusster zu werden und daraus meine Handlungen zu ändern. Ich schreibe mal ein paar Beispiele, was ich heute tue, um meinen Beitrag zu einer besseren Welt zu erreichen. 1. Ich habe erkannt, dass Materialismus mich nicht glücklich macht. Also suche ich bei mir selbst. 2. Ich bin Schreiner und wenn Menschen mich beautragen etws zu erneuern wie zum Beispiel eine Holzterasse oder Eingangstür, schaue ich immer zuerst, ob ich alte Materialien wieder verwenden kann bevor ich etwa neu herstelle. 3. Meine Kleidung, die ich trage, bis sie zerfällt. Erst dann trage ich neue. 4. Mein Auto fahre ich solange, bis es auseinanderbricht. Bis dahin lasse ich es reparieren. 5. Seit mindestens 3 Jahren habe ich die selben Stofftaschen, die ich zum Einkauf benutze. Ich verwende noch nicht einmal recycelte Papiertüten. 6. Ich dusche nicht jeden Tag, sondern reinige mich dort, wo es nötig ist. 7. Ich habe meinen Kriegsdienst verweigert, damit ich nicht in die selbe Lage gerate, wie es mein Vater und meine Mutter im 2. Weltkrieg erlebt haben. Und dennoch kann ich nicht verhindern, dass durch meine erwirtschafteten Steuern Waffen gekauft werden oder Gelder in Entwicklungsländer fließen, wo sie in die falschen Hände kommen. 8. Ich schließe Frieden mit den Menschen auf diesem Planeten und weise sie in die Schranken, wenn sie mir zu nahe treten. 9. Ich übe mich in Respekt und Akzeptans jeden Tag, auch wenn es mir schwer fällt. 10. Ich sorge dafür, dass ich meine Schattenseiten in den Griff bekomme und nicht an jemandem, an einem Tier oder sonst an einem Gegenstand auslebe und damit schädige. 11. Ich lerne meine Wut und meine Hass kennen und wandelt diese In Liebe. 12. Ich gebe jeden Monat 1/10 meines Geldes an wohltätige Zwecke ab.
    Und eins habe ich verloren, die Angst, dass ich etwas verlieren kann. Das sind einige Dinge, die ich tue und hoffe, dass ich durch mein Handeln einen Beitrag leiste, damit die Welt besser wird.
    Herzliche Grüße
    Roland

  11. Christoph Walther 4. Oktober 2019 um 7:32 Uhr - Antworten

    Es geht immer nur um Macht!
    Weder um Geld, noch um das Klima, die Umwelt oder das Wohl der Menschen!

    Klimawandel ist nur ein weiteres Machtinstrument um: 1. vom Wesentlichen abzulenken (Machtverteilung und die mehr oder weniger geheimen Pläne der Machelite)
    2. zum spalten in pro und kontra sowie jung und alt.
    3. Und natürlich um die Pläne der Elite umzusetzen

    Ein Paar Fakten die ein anderes Licht auf die Debatte werfen sollen.

    Die 15 größten kontainerschiffe stoßen so viel co2 aus wie alle Autos weltweit zusammen!

    50% des globalen co2 kommt aus der Betonbau Industrie

    Der zweitgrößte Ausstoß kommt vom US Militär und dem Militär allgemein

    Und dann die industrielle Landwirtschaft

    (Quellen kenfm und Erwin Tomar Strategien der Natur)

    GEHT ES IN DER DEBATTE UM DIESE THEMEN?
    NEIN! also kann man sie auch nicht ernst nehmen PUNKT

    Methan ist übrigens ein viel einflussreicheres Klimagas. Wird das auch so kommuniziert? NEIN

    Schaut euch das mal an, soweit es ums Klima geht
    https://youtu.be/hba4sA_FP5w

  12. Andrea 4. Oktober 2019 um 0:57 Uhr - Antworten

    Um was geht es? Dass es einen “Klimawandel” nicht gibt, ist unbestritten! (Sonneneruptionen) Klima ist nunmal nicht Umwelt. Der bewusste Missbrauch falscher Wörter, die zu keiner Zeit infrage gestellt werden! Warum so einige so dumm sein können, um für höhere Gebühren für etwas auf die Straße zu gehen, was zum Leben gehört, erschließt sich mir zu keiner Zeit! Information täte ganz gut und sollte oberste Priorität sein, und nicht dem Mainstreamzug aufsitzen, der kein anderes Ziel hat, als zu manipulieren! Dass das der deutschen Wirtschaft nie förderlich sein kann, steht außer Frage! Die ist schon demontiert genug, absichtlich (einfach mal gescheit informieren, nicht durch den Mainstream!) Wer will das denn verantworten? Niemand von denen, die glauben es zu wissen, wie immer, ist nicht neu… Was wichtig ist: die Umwelt, und nur das ist entscheidend, denn der Mensch braucht die Natur, die Natur braucht uns nicht. So what? Ist das so schwer zu kapieren, was am Ende zählt und wichtig ist? Nein! Also; Nachhaltigkeit, saubere Umwelt, Naturschutz uä. sind die Dinge, die wichtig sind.

    • Josef 4. Oktober 2019 um 12:01 Uhr - Antworten

      Ich möchte hier nur festhalten, dass es die Sonne nicht für die steigenden Temperaturen auf der Erde verantwortlich ist. Unter dem Link
      https://skepticalscience.com/solar-activity-sunspots-global-warming.htm
      kann der Sachverhalt nachgelesen werden. Die Sonneneinstrahlung ist sogar (ganz leicht) rückläufig … die Temperaturerhöhung hat sich jedoch sogar beschleunigt.
      Man kann sagen, die Sonnenaktivität ist in menschlichen Maßstäben eine Konstante Eine Ausnahme bilden die Sonnenflecken!
      Genaueres ist unter https://skepticalscience.com/acrim-pmod-sun-getting-hotter.htm zu finden. … So differiert die Sonneneinstrahlung zwischen 1.364 und 1.368 W/m² – der Unterschied beträgt also maximal 0,3 %! Damit ist der Temperaturanstieg nicht zu erklären!

  13. Christine 4. Oktober 2019 um 0:02 Uhr - Antworten

    Lieber Martin und liebe Interessierte,
    ich habe mich gefragt, was mich dazu bewegt alles mir Mögliche zu tun, “die Erde zu retten” bzw. mit Wertschätzung für alles Leben auf ihr zu sein.

    Das begann mit der Diagnose einer medizinisch unheilbaren Diagnose, die ich nicht als unheilbar annehmen wollte und daher nach Alternativen zu suchen begann. Dies führte mich auch in eine spirituelle Suche und vor allem zu einer Wertschätzung meines eigenen Lebens und einem gesunden Lebensstil, der mich schon in den 80ern zu biologischer vegetarischer Ernährung brachte.
    Diese Hinwendung zum Leben brachte mir nicht nur ein “gesundes Leben” sondern ließ mich erkennen, dass es nicht möglich ist mein Leben von dem Leben, das mich umgibt, zu trennen. Und somit hat mich meine persönliche Betroffenheit für das Leben an sich geöffnet.
    Mein Körper ist so feinfühlig, dass er mir sofort aufzeigt, wenn ich von diesem Lebenspfad abweiche. Dies würden manche als Fluch betrachten, doch ich sehe es immer mehr als große Gabe.
    Daher glaube ich, dass persönliche Betroffenheit gepaart mit dem festen Glauben an Heilung auch das beste Rezept für die Heilung der Erde ist.
    Der erhobene Zeigefinger nützt gar nichts, solange der Mensch nicht spürt, wo er selbst betroffen ist bzw. hilft es bei manchen auch, dass sie hautnah erleben wie andere von der Zerstörung des Lebens auf unserer Erde betroffen sind.
    Für mich geht es daher auch nicht um Klimawandel ja oder nein, sondern wie kann ich dem LEBEN dienen. Da geht es um Achtsamkeit mit dem Leben in allen Lebensbereichen und nicht nur um CO²-Werte. Doch dies braucht diese innere Bewusstwerdung, dass wir ohne das Leben nichts mehr sind.

    Liebe Grüße,
    Christine

  14. Gerhard Schreiber 3. Oktober 2019 um 22:28 Uhr - Antworten

    Was da an Hasskommentaren gegen Greta und die Demonstranten von Friday für Future in den Medien gepostet wird, ich glaube nicht, dass man dem mit Liebe und Verständnis begegnen kann und dass man damit etwas bewirkt. Ich habe einen Kommentar gegen diese Hasser gelesen, die schrieb, sie kann sich nicht vorstellen wie diese Menschen vom Baum herabgekommen sind. Meine Erkenntnis ist, die auf dem Baum geblieben sind sind die Klügeren, denn sie zerstören sich nicht selbst ihre Lebensgrundlage. Ich habe die Hoffnung, dass mit dieser jungendlichen Bewegung wieder so etwas wie eine 68er Generation heranwächst. Aber bis das Auswirkungen hat wird es zu spät sein. Die Leute wollen mit ihrem SUV billige Brötchen bei Aldi einkaufen, das ist das verquere Denken in unserer Gesellschaft und dem kann nur mit Gesetzen entgegengetreten werden. Ich habe erst auch einen Bericht gelesen, was schon möglich war. Thema Ozonloch. Es wurden FCKW.freie Kühlanlagen usw. gebaut, Saurer Regen: Es kamen Filter für Kraftwerke und der Katalysator für die Autos. Warum ist es heute nicht mehr möglich, Gesetze zu erlassen, die die Chance bieten, dem Klimawandel entgegen zu treten? Warum besteuert man das Flugkerosin nicht genauso hoch wie das Benzin? Die Flüge würden drastisch zurückgehen. Warum streicht man nicht die Förderung der Agrarindustrie von immer mehr Massentierhaltung und Monokultur auf riesigen Ackerflächen, sondern fördert die artgerechte Tierhaltung, ökologischen Ackerbau und regionale bäuerliche Landwirtschaft? Warum streicht man nicht die Subventionierung des Herumkarrens von Lebensmitteln und Waren aller Art um die ganze Welt. Warum muss es z.B. jetzt im Herbst bei uns Äpfel aus Argentinien im Supermarkt geben? Warum verlangt man nicht den Nachweis von Lieferketten fürimportierte Ware, die eine klima- und menschenfreundliche Produktion nachweisen?

  15. Cornelia Knies 3. Oktober 2019 um 21:33 Uhr - Antworten

    Einige Gedanken, die ein bisschen mehr wurden…. 😉
    Wer weiß, was sein Leben erfüllt, hat kein Problem auf viele (oder die meisten) materiellen Dinge zu verzichten, es ist gar kein Verzicht. Und das Ergebnis wäre aus dem Herzen heraus glücklich zu sein und dabei das Paradies zu erschaffen das die Natur in ihrer eigenen Vielfalt und Pracht ist. Die Zerstörung unserer Welt, weil wir alle viel mehr nehmen als uns gut tut, ist es was uns im Innen und der ganzen äußeren Welt schadet.
    Das wissen wir schon lange, aber wissen hat uns noch nie davon abgehalten Fehler zu machen! (H. Welzer)
    Das was uns etwas anders machen lässt ist, wenn es uns weh tut, in irgendeiner Weise…wenn wir es fühlen!
    Das Fühlen statt das Wissen ist es auf was es ankommt. Wir wissen was uns die junge Generation vorwirft…. aber hast du es auch schon mal gefühlt?
    Hast du einen Kloss im Hals?
    Hast du Schmerzen in der Brust?
    Kriegst du schlecht Luft?
    Oder was sonst….?
    Dann fühlst du einen kleinen Teil Antwort unserer Verantwortung!!!!

    Mein Blick auf die Evolution:
    Zuerst war FEUER, der Planet ist entstanden, dann war WASSER die Lebewesen sind entstanden, das Wasser gibt die ERDE frei und dieser Lebensraum wird erobert, die Arten diverentieren sich, der Mensch hat den größten Handlungsspielraum und nutzt ihn um die Materie die die ERDE zu benutzen. Im Moment ist der Wandel in die immaterielle Dimension von LUFT. Die verschiedenen Elemente haben auch verschiedene Schwingung, (die im Moment auch steigt) und zum immateriellen Element LUFT gehört auch der immaterielle Teil von uns. Es geht darum das Materielle hinter uns zu lassen. In einem Buch habe ich gelesen, die Menschen ernähren sich in wenigen Generationen von der Essenz der Pflanzen, nicht mehr von den Pflanzen, das passt genau zur immateriellen Zukunft. Die vegetarische Lebensform ist ein weiterer Schritt. Die Handwerksberufe sterben aus, die Metzger, die Bäcker, die Landwirte…. Ich weiß, dass es Landwirte im Moment schwer haben, die Landwirtschaft wird in der Form, aber bald nicht mehr gebraucht werden…
    Wer sich vom Materiellen gedanklich und IM HANDELN löst, wird den Übergang leichter schaffen, für die die an der Materie hängen wird es vermutlich schwieriger.
    Diese Sicht nimmt mir die Angst, jedoch nicht die Verantwortung für mein HANDELN, in dieser Zeit in der sich unsere Welt einfach nur weiter entwickelt.
    LUFT-LICHT-LIEBE-LEICHTIGKEIT

    Unser Gehirn ist noch wenig erforscht, wir können es zu noch viel mehr nutzen als wir ahnen, alle Technik ist nur ein Bild dessen, was wir an Fähigkeiten entwickeln können, Telefonie-Telepathie, Fliegen-Teleportieren, (es werden keine Transportmittel mehr nötig sein, die Folgen….)
    DIESE DINGE KÖNNEN WIR IN LIEBE EMPFANGEN und müssen sie nicht in Mühe erarbeiten.

    Es sind schon mehrere Hochkulturen verschwunden, warum?? Es gab immer eine kleinere Menge an Führenden und eine große Menge die folgte…
    Wer führt, hat keine Angst, wir sollten ALLE das liebevolle, angstlose Gefühl kennen und lernen, immer mehr, dann brauchen wir nicht mehr zu folgen, die liebevolle, angstfreie Gemeinschaft braucht keine Führung, so wie bisher.

  16. Jana 3. Oktober 2019 um 21:18 Uhr - Antworten

    Lieber Martin, liebe Leserinnen und Leser,
    ich habe etliche Demos sowie Diskussionen zum Thema Klimawandel in den letzten Monaten erlebt, sei es im Freundeskreis, auf Arbeit, in der Familie oder in anderen Netzwerken. Ehrlich gesagt, hat es mich an der ein oder anderen Stelle ziemlich erschreckt, wie schnell sich Fronten verhärtet haben und welche Sprüche zum Teil auf den Klmademos in Berlin fallen- dass die Anwesenden ja die “Guten” sind und “die anderen” es einfach nicht kapieren. Ich glaube, über sowas erreicht man nichts außer noch mehr Trennung und Verhärtung. Aus meiner Sicht gilt es, so schwer es ist, wenn man von etwas überzeugt ist, die unterschiedlichen Meinungen ernst zu nehmen und anzuerkennen. Deshalb sind die Klimaskeptiker oder Demo-Verweigerer nicht schlechter als diejenigen, die sich für diese Themen engagieren. Es besteht ein anderer Fokus im Leben, so wie für mich ein anderer Fokus im Leben bestanden hat, als sich schon etliche Menschen aktiv für den Klimaschutz eingesetzt haben oder gar in Ökodörfern lebten. Was werden diese Personen wohl über Menschen wie mich gedacht haben, die damals ohne schlechtes Gewissen Fernreisen per Fliegen gemacht haben? Hätte ich deshalb von Ihnen angegriffen oder gar e”verachtet” werden wollen? Und was hätte das mit mir gemacht? Entweder hätte ich mich angeschlossen ohne es wirklich zu fühlen (eine Befürchtung, die ich auf den Demos derzeit zum Teil habe und die mir nicht nachhaltig erscheint) oder es wäre in ein “jetzt erst recht” umgeschlagen. Tiefe Überzeugung braucht aus meiner Sicht etwas anderes. Was genau, weiß ich nicht, wenn ich ehrlich bin. Darüber denke ich viel nach. Ich glaube, es braucht in erster Linie Verständnis füreinander und Sensibilität für unterschiedliche Sichtweisen und Standorte im Leben ohne das unbedingt den anderen von seiner Sichtweise überzeugen zu wollen. Eine echte Herausforderung, zumindest für mich. Denn es greift aus meiner Sicht tiefer. Bohrt an alten Wunden des Wollen “dazugehören”, “richtig seins”, “recht haben” und einiges mehr. Ich weiß nicht, wie es gehen kann, aber sich die Fakten um die Ohren hauen, funktioniert aus meiner Sicht nicht, sondern führt nur zu der alt bekannten von Charles Eisenstein dargestellten Separation. Ich wünsche mir, dass das in den Herzen getragen wird und sich ein neuer Weg im Umgang mit gegenseitigem Annehmen, Verständnis füreinander, Liebe, Wertschätzung und Miteinander findet und wir gemeinsam forschen, wie das ausgestaltet werden kann.
    Herzensgrüße
    Jana

    • Josef G. 4. Oktober 2019 um 9:28 Uhr - Antworten

      Hallo Jana, ich nehme Bezug auf folgenden Satz von dir:

      “… Tiefe Überzeugung braucht aus meiner Sicht etwas anderes. Was genau, weiß ich nicht, wenn ich ehrlich bin. Darüber denke ich viel nach…”

      Auch ich denke darüber nach, wie auch andere zum kritischen denken | entscheiden | handeln gebracht werden können. Ich habe mich dazu entschlossen, das nicht alleine zu machen, mich einer Organisation anzuschließen … in meinem Fall http://www.nachhaltig.at.

      Diskussionen mit “ähnlich” gesinnten bringen uns viel weiter, als (wie Martin K. schreibt) viel (für sich) zu wissen. Wichtig ist (für mich) aber auch, das Thema auch anzuschneiden – andere damit zu involvieren … Nicht jeden einfach weitermachen zu lassen wie gewohnt. Verantwortung zu übernehmen. Wie Hans Holzinger in einem Artikel im Sol-Magazin (http://nachhaltig.at/pdf/SOL157.pdf … ab Seite 10 “Gelingens-Faktoren eines ressourcenleichten Lebensstils”) geschrieben hat, sollen wir unsere Möglichkeiten ausnutzen, möglichst viel zu bewegen. Das kann durch vorleben geschehen, aber auch durch darüber berichten … ich erreiche mehr Menschen, indem ich in Vereinen, Innungen, Organisationen tätig bin.

      Wir unterschätzen sicher die Macht der Werbung. Gleichzeitig haben wir leider nicht das Wissen von Werbefachkräften, welche viele Jahre (auf Steuerkosten der Allgemeinheit) studieren um für Organisationen zu werben, um deren Profit zu steigern! Wenn der Umwelt und Klimabereich auch solche Strategen hätte …

      Meine Einschätzung bedarf es mehrerer Dinge:
      1. Den Bezug zur Natur sollten wir nicht verlieren, bzw. zu Menschen die in und mit der Natur leben. Wir schützen nur das, was wir auch kennen!
      2. Die Fähigkeit sich verschiedene Meinungen anzuhören und sich selbst ein Bild davon machen, sich selbst eine Meinung bilden.
      3. Sich für verschiedene Dinge interessieren … aber auch sich in Andere hinein zu versetzen (Empathie) und zu v3ersuchen deren Handlung zu verstehen (braucht aber Zeit)
      4. Auch an Vertrauen bedarf es, dass ich nicht immer für jede Leistung etwas haben muss … denn ich vertraue darauf, dass ich auch von Anderen was bekomme …
      5. …
      die Liste ließe sich noch lange erweitern … ich schätze Vereine und Organisationen die das gute in der Welt zeigen (wie PoC), die Mut machen …
      Ich lebe nach dem Motto, dass ich das ändere was in meiner Macht steht … gegen “Trump und Co” kann ich von hier aus nur bedingt viel machen … meine Umfeld kann ich aber beeinflussen.
      Ich finde es interessant, mit anderen zu sprechen und deren “Universum im Kopf” kennen zu lernen … jeder hat andere Erfahrungen, Erlebnisse und Bekannte die einen Beeinflussen … wir sollen das Gute in die Welt bringen durch unser Denken, unsere Worte und unser Tun!

  17. Heidemarie Degendorfer-Reiter 3. Oktober 2019 um 21:13 Uhr - Antworten

    Unabhängig wer Recht hat, ob Klimawandelgläubige oder -gegner: in den Weltreligionen ist unser Auftrag verankert, für diese Erde verantwortlich zu sein.
    Weñn wir diese Schöpfungsverantwortung wahrnehmen, geht es nicht mehr um Kriegsmentalität, nicht mehr um DU ODER ICH, nicht mehr um eine Haltung der Trennung.
    Frieden und Bewahrung der Schöpfung gibt es da wo sich Herzensqualität und Vertrauen entwickelt haben.
    Ich vertraue Gott und ich hoffe, dass unabhängige seriöse Wissenschaft Ergebnisse liefert an denen man sich orientieren kann.
    Da wo unsere Aufmerksamkeit ist, da ist unsere Energie.
    Ich möchte meine Aufmerksamkeit lieber bei friedvoller konstruktiver Energie haben.
    Wesentlich ist WIE ich, meine Familie, mein Umfeld wo ich unmittelbar Einfluss habe, mit den Ressourcen dieser Erde umgehen.
    Was mir fehlt, ist ein lustvoller friedvoller Umgang mit dem Schutz dessen, was uns anvertraut und geliehen ist. Klimafreundlichkeit und Umweltschutz können auch Spass machen.
    Mit dem Fokus die Schöpfung zu bewahren mit dem Blick auf das was wir dafür tun sollen, wenden wir uns automatisch von dem ab was schadet.

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