Hast du schon mal von den „Quellenprinzipien“ gehört? Und inwiefern bist du in deiner „Quellenkraft“?

Vergangenes Wochenende haben wir uns mit den „Quell-Impulsen“ in unserem Wohnprojekt Pomali auseinandergesetzt. Das war hochspannend – denn einerseits ging es um die Gründungsrollen von mir und meiner Frau Petra – und andererseits um die Frage, wie wir ein Feld schaffen können, in dem wir alle für unsere Anliegen „Quelle“ sein können.

Quellpersonen in Organisationen und Initiativen

Die „Quellentheorie“ bezieht sich auf den Schweizer Peter König.

Durch seine Tätigkeit als Unternehmensberater ab den 1980er Jahren wurde Peter König neugierig, warum organisatorische Veränderungsprojekte so oft scheitern, und warum die Vision des Gründers eines Unternehmens so oft nicht verwirklicht wird.

In Dutzenden von kleinen Workshops mit Gründern und Unternehmern, in denen die Geschichten über ihre Visionen und Initiativen erforscht wurden, entstanden eine Reihe von Prinzipien (mittlerweile 26). Sie bieten einen Leitfaden dafür, wie menschliche Initiativen funktionieren. Ihre scheinbare Universalität hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Gründer und damit auf das Funktionieren von Organisationen aller Art.

Viele Spannungen, Konflikte, Erfolge und Misserfolge in Organisationen, die oft schwer zu lösen sind, lassen sich leicht durch eine Linse der Quelle erklären. Dies bietet eine große Chance, bewusst zu arbeiten und Initiativen zu schaffen, die reibungslos funktionieren.

Die Grundlagen der Quellprinzipien wurden in der Praxis während der Forschung von Peter König tausende Male bestätigt.

In meinem Interview mit ihm von 2017 spreche ich mit ihm über den Zusammenhang zwischen Quellenkraft und gesellschaftlicher Veränderung und über die Frage, wie wir in die Quellenkraft kommen können …

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Zum Thema „Quelle“ hab ich kurzerhand die Expertin Sylvia Brenzel  gebeten, bei meinem heutigen offenen Webinar einen Impuls zu bringen zur Frage:

„Was bedeutet es, in meine Quellenkraft zu kommen?“

Sylvia Brenzel lernt seit Jahren direkt von  Peter König und ist mittlerweile seine „Sub-Quelle für die Practitioners Community. Sylvia hat 2010 Pioneers of Change mitgestartet.

WEBINAR – AUFZEICHNUNG
„Was bedeutet es, in meine Quellenkraft zu kommen?“
+ Einblick, Fragen und Antworten Be.Come

Zur Aufzeichnung
Die Video-Qualität des verwendeten Tools ist leider sehr schlecht, wir bedauern (und verwenden zukünftig ein anderes).

Martin Kirchner ist Mitgründer der Pioneers of Change in Österreich

PS: Sehen wir uns da?

2019-06-05T10:38:27+00:00

3 Comments

  1. Martin Kirchner
    Sylvia Brenzel 10. Mai 2019 at 11:44 - Reply

    Liebe Isabell, danke für die Frage!
    Das Wichtigste ist, dass die Quelle sich selbst ernst nimmt. Meiner Erfahrung nach ist das oftmals der viel herausforderndere Prozess (v.a. bei Frauen). Ich erlebe es dann so (wenn das eigene Ernst nehmen gelingt), dass die Quelle nicht um Ankerkennung „kämpfen“ muss, weil sie sich die Anerkennung selbst gibt und sich freut, wenn andere Menschen in ihrem Feld aktiv werden (was dem größeren Ganzen dient).
    Es passiert nicht selten, dass die Quelle das Vorhaben verlässt, weil es so schwierig ist (hier gibt es zahlreiche Beispiele). Doch in Wahrheit kannst du als Quelle dein Vorhaben nicht verlassen. Und wenn du es tust, dann schwimmt das Projekt, da die Visionsrichtung nicht mehr gegeben ist bzw. nicht mehr in der Klarheit vorhanden, wie es die Quelle einbringen kann. Das kann ein Projekt massiv gefährden, Unruhe und Konfusion hineinbringen, im Schlimmsten Fall auch Überforderung und Burn-Out.
    Hilft dir das weiter?

    Liebe Grüße, Sylvia

  2. Martin Kirchner
    Isabell 8. Mai 2019 at 14:48 - Reply

    Danke für Euer Interview. Was passiert, wenn die Quelle nicht ernstgenommen wird? Was ist dann zu tun, wenn sie nicht als solche akzeptiert wird? Sollte/Muss die Quelle dann das Vorhaben verlassen?

    • Martin Kirchner
      Valentina 9. Mai 2019 at 22:06 - Reply

      gute frage …

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