WEITERFÜHRENDE LINKS für den Wandkalender 2023

Du findest hier zusätzliche Infos und weiterführende Links zu den Themen jedes Monats.

JÄNNER – Mehr Radikale, bitte!

Hand aufs Herz: Bist du immer radikal ehrlich zu dir selbst? oder passiert es dir (wie den meisten Menschen), dass du die Ursachen deiner Probleme nicht in der Tiefe betrachtest? Überleg dir eine schwierige Situation, die dich in deinem Leben gerade beschäftigt. Schreib auf, was du sofort tun würdest, wenn es keine Konsequenzen oder Bedingungen für dein Handeln geben würde. Das kann dir helfen herauszufinden, worum es bei deinem Problem wirklich geht. Und dann … mach den ersten Schritt!

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FEBRUAR – Humor hilft heilen

Die Fähigkeit, über dich selbst lachen zu können, hat einen ganz besonderen Vorteil: Du betrachtest dabei dein eigenes Verhalten und Denken von außen und bekommst so einen anderen Blickwinkel auf dich selbst. Einen Blickwinkel, der dich wieder handlungsfähig macht, gerade wenn die Lage schwierig und verzwickt ist.

Wenn du also ganz mutig bist, dann mach dich ruhig mal lächerlich. Geh das Risiko ein, dich zu blamieren. Und du wirst merken, dass die Welt nicht untergeht. im Gegenteil – es ist ein Weg der inneren Befreiung. Ganz nach dem Motto: „Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ Ganz konkret: beobachte dich z. B., wenn du das nächste Mal einen Fehler machst – kannst du das auskosten und richtig zelebrieren? Kannst du darüber lachen und anderen davon erzählen?

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MÄRZ – Die Kraft der Gewaltfreiheit

Kann man gewaltfrei wütend sein? Wut ist eine Kraft, die Dinge ermöglicht ODER zerstörerisch sein kann. Gandhi war wütend auf die Ungerechtigkeiten in seinem Land – das hat ihn zum Handeln gebracht. Wie geht es dir mit deiner Wut? Wie kann sie dich motivieren, Dinge zu verändern? Zum Beispiel gegen strukturelle Gewalt aufzustehen? Was kannst du tun, damit dein Zorn zu einer Wut-Kraft wird, die Positives bewirkt?

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APRIL – Deine ultimative Freiheit

Wir alle erleben immer wieder mal schwere Zeiten. Doch wie kannst du diese auch als Chance begreifen? Eine Möglichkeit: Stell dir die WiDEG-Frage! Auch wenn eine Situation noch so trostlos und kompliziert ist: Wozu Ist Das Eine Gelegenheit? Mit der WiDEG-Frage kannst du deinen Blickwinkel ändern und dir deine (Handlungs-) Freiheit wieder bewusst machen. Probier es am besten gleich aus. Was ist in deinem Leben nicht so, wie du es dir wünscht? Und welche Gelegenheiten liegen darin?

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MAI – Eine Heimat für Utopien

Jeder Augenblick kann dein Lehrer sein, sagt Jon Kabat-Zinn, Vorreiter der globalen Achtsamkeitsbewegung. Um vom Augenblick zu lernen, braucht es unsere Präsenz im Moment. Wenn wir diese „Gegenwärtigkeit“ schulen, können wir auch in schwierigen Momenten einen inneren Ort des Friedens kultivieren. Eine gute Übung, um zu dieser inneren Ruhe zu finden, ist der Body Scan.

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JUNI – Make Villages Not War

Was wäre, wenn überall auf der Welt Menschen zusammenkommen würden, um sich den dringlichsten Themen unserer Zeit zu widmen? Es würde sich einiges verändern! Hast du auch Lust aktiv zu werden? Du bist nicht allein! Im Projekt Mitmach-Regionen engagieren sich schon viele Menschen für tiefgreifende Veränderung vor Ort. Bald 100 dieser Regionen gibt es schon im gesamten deutschsprachigen Raum.
Vielleicht auch in deiner Nähe? Mach mit!

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JULI – Verdammt schamlos

Eine einfache, aber sehr effektive Methode sich aus der eigenen Komfortzone herauszutrauen ist die Free Hugs Challenge. Klar – du riskierst bewertende Blicke und vielleicht sogar den ein oder anderen Kommentar. Aber du wirst sehen: Es zahlt sich aus! Wildfremde Menschen im öffentlichen Raum umarmen klingt schräg, aber es verbindet! Und ganz nebenbei lernst du, dass die Blicke der anderen nicht so wichtig sind, wenn du dich durch dein Handeln glücklich und verbunden fühlst.

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AUGUST – Innehalten in einer brennenden Welt

Manchmal reichen die Pausen im Alltag nicht mehr aus, um zu einer wirklich tiefen Ruhe zurückzufinden. Wenn du dich nach einer gründlichen Auszeit sehnst, dann belasse es nicht bei einer Träumerei! Vier Schritte können dir dabei helfen:

  1. Finde Vorbilder Vielleicht hat wer in deinem Bekanntenkreis schon eine Auszeit gemacht?
  2. Mach einen klaren Plan Wie lange soll die Auszeit dauern? Was willst du machen?
  3. Weihe Menschen ein Wen musst du vorher informieren? Arbeitgeber*innen, Freund*innen etc.
  4. Reflektiere regelmäßig deine Auszeit Geht sie in die richtige Richtung? Schaffst du genug Raum für tiefere Veränderung?
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SEPTEMBER – Das Geschenk des Zuhörens

Wenn du das nächste Mal einem anderen Menschen zuhörst, erlaube dir, innerlich zu verlangsamen und zu spüren, was von dem Gesagten wirklich in dir „landet“. Welches Bedürfnis nehme ich wahr? Was will gesehen und gewürdigt werden? Und dann kannst du erzählen, was bei dir ankommt. Das bringt Entspannung und Verbindung.

Und wenn du empathisches und mitfühlendes Zuhören gezielt üben willst, lerne z.B. Gewaltfreie Kommunikation oder schau dir die Arbeit von Tania Singer dazu an. Sie entwickelt gerade auf Basis ihrer wissenschaftlichen Forschung eigene Zuhör-Praktiken, die Empathie und Mitgefühl gezielt trainieren.

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OKTOBER – Eine Kultur der Großzügigkeit

Eine Kultur des Gebens kannst du jeden Tag praktizieren. Zum Beispiel mit sogenannten „Small Acts of Kindness“ – also kleinen Aufmerksamkeiten, die du deinen Mitmenschen schenkst. Die Amerikanerin Caitlin Boyle hat vor über 10 Jahren angefangen, im öffentlichen Raum (z.B. auf den Spiegel von Damentoiletten) Post-its mit positiven Botschaften (You are beautiful!) zu verteilen, um damit den Selbstwert von Frauen zu stärken.

Für solche kleinen Aufmerksamkeiten gibt es hunderte Möglichkeiten (jemand über die Straße helfen, Komplimente machen, einen Kaffee bezahlen für eine unbekannte Person, etc.). Probiere es aus, das Gute wird zu dir zurückkommen.

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NOVEMBER – Die Zukunft der Zusammenarbeit

Anders zusammenarbeiten kann man lernen. Wenn du z.B. mit anderen gemeinsam etwas entscheiden willst und jemand erzählt eine Idee, dann halte dein impulsives „ja, aber…“ zurück. Antworte stattdessen: „ja, und…“. Und dann beobachte die Wirkung im Gespräch…

Oder du kannst dich schlau machen zu den Ansätzen der (Zusammen)Arbeit, die es schon gibt. Such nach Stichworten wie kollektive Führung, Spiral Dynamics, Leadership and the Body, Holacracy, Theory U und Soziokratie und Soziokratie 3.0 und lass dich von ihnen inspirieren! Oder gönn dir die illustrierte Version von Frederic Laloux’s Buch „Reinventing Organizations”.

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DEZEMBER – Mut zur Konsequenz

Klar kann die Politik mit Gesetzen viel mehr verändern als jede*r Einzelne von uns. Aber das heißt nicht, dass es egal ist, wie wir konkret handeln.

Wo in deinem Leben möchtest du gern konsequenter sein? Und was hält dich eigentlich davon ab? Zum Beispiel: Welche Art zu feiern und zu schenken entspricht deinen Werten? Wann ist Schenken wirklich schön für dich?

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